Mit dem Liebesdrama »Blue Valentine« schuf Regisseur Derek Cianfrance 2010 einen Kritiker- und Publikumsliebling, inklusive Oscar-Nominierung für Michelle Williams. Gleichzeitig war es die erste Zusammenarbeit zwischen Cianfrance und Hauptdarsteller Ryan Gosling. Für das ambitionierte, 2 ½ Stunde lange Triptychon The »Place Beyond the Pines« haben sich die beiden erneut zusammengetan. Sichtung schwerstens ans Herz gelegt.

Vier Filme lang durfte sich Regisseur Justin Lin mit den Benzinbrüdern von »Fast & Furious« austoben. Teil sechs bildet den persönlichen Abschluss für den Regisseur und gleichzeitig den Startschuss für die Teile sieben bis neun.

J.J. Abrams brachte 2009 mit dem gelungenen Star Trek Reboot frischen Wind in die mit Ermüdungserscheinungen kämpfende Sci-Fi-Welt. Die Fortsetzung, »Star Trek Into Darkness«, ist Bombastkino in Reinkultur und genau darin liegt das Problem.

Nachdem die Avengers den letzten Kinosommer gesprengt hatten, waren die Befürchtungen groß, dass die nächsten Marvel-Filme da nicht mehr mithalten werden können. »Iron Man 3« belehrt die Skeptiker eines Besseren und gibt den perfekten Startschuss für Marvels Phase 2.

»Oblivion« basiert auf einer zwölfseitigen Kurzgeschichte von Regisseur Joe Kosinski, die er gut acht Jahre mit sich herumgetragen hat. Nach seinem Welterfolg »TRON: Legacy« durfte er sie verfilmen, mit Tom Cruise als Mensch gewordener Wall-E in der Hauptrolle.

»Step Up 2«, »Step Up 3D« und »Justin Bieber: Never Say Never«. Regisseur Jon M. Chu scheint ob seiner Filmographie nicht gerade prädestiniert für ein Projekt, in dem weder gesungen noch getanzt wird. Wenn ein Film dann noch um neun Monate verschoben wird, weil er erst durch den 3D-Konvertierungswolf gedreht werden muss, sollte man die Erwartungshaltung rückseitig unterhalb der Gürtellinie ansiedeln.

I will walk over your cold corpses.

und hier das Poster:

Riesen! Klingt eigentlich ziemlich vielversprechend. In »Jack and the Giant Slayer« von »X-Men« Regisseur Bryan Singer werden zwar gleich Horden von Riesen auf die Menschen losgelassen, für mehr als durchschnittliche Märchenkost hat es dann aber doch nicht gereicht.

Volker MüllerVolker ist zwar bekennender Film- und Serienjunkie, seine Leidenschaft wird jedoch durch eine immense Aversion gegen Bollywood und generell Produktionen, in denen gesungen und/oder getanzt wird, überschattet.
Er pflegt den msn Kinoblog durch Verrisse, Lobeshymnen und Filmnews, die er für erwähnenswert hält.


